Minea 16-262GG

Minea 16-262GG
EKH, weiblich, kastriert
geb. ca. 06/2006

 

katzenverträglich: ja
hundeverträglich: unbekannt
reine Wohnungskatze: ja
Freigang denkbar: nein
Krankheiten: chron. Schnupfen, Gingivitis, Zahnsanierung erforderlich, weitere Alterszipperlein können außerdem vorhanden sein
Sozialverhalten: noch schüchtern

Update 02/2018: Minea geht es zur Zeit sehr gut und im Vergleich zu früher sieht sie richtig toll aus :-) Sie hat auch sehr viele Fortschritte gemacht und lässt sich mittlerweile problemlos streicheln ♥

 

Minea ist ein sehr armes älteres und zierliches rot-weißes Kätzchen :'(
Bereits Mitte Juni 2016 wurde sie von Tierfängern in die örtliche Tötung eingeliefert und nach Ablauf der Fristen dann vom privaten Tierheim übernommen.

Minea hat sehr große Angst und kommt im Tierheim überhaupt nicht zurecht.
Gesundheitlich ist sie auch sehr instabil und der permanente Stress trägt natürlich nicht gerade zur Besserung bei.

Minea braucht sehr dringend Hilfe in Form eines liebevollen ruhigen Zuhauses bei geduldigen Menschen und netten sozialen Artgenossen und natürlich auch in Form adäquater tierärztlicher Behandlung, bei einem katzenspezifisch versierten Tierarzt, der sowohl scheue und äußerst wehrhafte Katzen zu händeln weiß, als auch über Gasnarkose verfügt und Zahn-Ops sinnvoll durchführen kann.

Wir wissen, dass es nicht einfach ist, so ein ungewolltes, armes Kätzchen unterzubringen und uns ist auch bewusst, dass sich bisher niemals auch nur annähernd für Minea und ihr Schicksal interessiert ist... wichtig ist aber, darauf hinzuweisen, dass ihr Zustand von Menschenhand herbeigeführt wurde und es endlich an der Zeit ist, dass sie respektvoll behandelt wird und nicht länger wie ungewollter Müll... sie selbst hatte sich ihr Leben ganz sicherlich auch anders vorgestellt und eigentlich ist es ein Wunder, dass sie überhaupt noch lebt und so lange durchhält und sich noch nicht aufgegeben hat.

Leider gibt es im überfüllten Tierheim mit derzeit 510 Katzen keine Möglichkeiten, jedem gerecht zu werden und auch medizinische Hilfe ist äußerst begrenzt.
Es sind nur die einfachsten Mittel vorhanden und die Behandlungsmethoden sind mitunter äußerst vorsintflutlich und dabei leider auch noch deutlich kostspieliger als in Deutschland, ganz ohne dabei in irgendeiner Weise besonders hilfreich zu sein.

Vor allem die Zahnproblematiken können vor Ort nur unzureichend oder gar nicht behoben werden und leider versterben nicht selten Katzen an der OP, oder im weiteren Verlauf danach.

Für Minea ist es also essentiell wichtig sobald wie möglich nach Deutschland kommen zu können und hier ihre zweite Lebenshälfte unter würdevolleren Bedingungen zu leben...

Wenn sie erst einmal gesundheitlich stabilisiert wird und in einem ruhigen Umfeld neue Kräfte schöpfen kann, wird sie auch mit der Zeit wieder Vertrauen in uns Menschen fassen... viele kleine Seelchen vor ihr haben das gemeistert und das gleiche wünschen wir uns nun auch für sie ♥

Wer nimmt sich ihrer an?